Pétanque

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Ein Roman in 28 Dialogen

Wie bereits in seinen Erzählungen Telefonseelsorgen (2017) setzt Jörg Liemann auch in Pétanque auf die Dynamik der Dialoge. Was als Plauderei daherkommt, ist eigentlich ein Gebilde aus dünnen Glasblöden, unter denen sich Abgründe auftun. Jörg Liemann veröffentlicht Sachbücher und literarische Anthologien. Seine Romane erschienen u.a. im Aufbau-Verlag, die Serie um den Berliner Kommissar und Telefonseelsorger Kai Sternenberg (ursprünglich Goldmann/Random House) wird derzeit bei dotbooks neu verlegt.

Einige Freundinnen und Freunde aus Deutschland treffen sich alljährlich im Ausland zu einem privaten Pétanque-Wettbewerb, einer Variante des Boule-Spiels. Diesmal ist die Wahl auf die kanadische Stadt Niagara Falls gefallen. Doch der Treffpunkt erweist sich als ungeeignet für das Spiel: Der Garten vor dem unheimlichen Haus ist uneben und verwahrlost. Ausflüge sind wegen der Hitze nicht angesagt. Während die Niagarafälle versiegen und ein Gruppenmitglied vermisst wird, entscheiden die Freunde, die Zeit für ein Gesellschaftsspiel zu nutzen: Jeder soll einmal mit jedem unter vier Augen sprechen, so intensiv wie nie. Nach und nach kristallisiert sich heraus, dass es mehr als ein Geheimnis gibt.

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Vorbild für das Haus im Roman

 

  • Taschenbuch: 230 Seiten
  • Verlag: epubli, Juli 2018
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978–3–746742–29–8

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