Kanzlertheater

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Roman

In die Politik ist er eigentlich nur hineingestolpert: der Protagonist und Ich-Erzähler Wulf Königsbrück, ehemaliger Schauspieler und Schauspiel-Dozent. Alles beginnt damit, dass er in Berlin auf die Nase fällt, mit einem E-Scooter. Ausgerechnet aus dieser Perspektive soll sich sein politischer Aufstieg vollziehen? Kanzlertheater  richtet sich an Leser*innen, die zum Beispiel die dänische Serie Borgen  lieben: Politik ist hier spannend, auch ohne künstlich hinzugefügte Thrillerelemente. Das Geschehen orientiert sich an der Realität und ist dennoch ziemlich verrückt, schon weil die erlebte Nähe den Atem raubt. Ähnlich wie in Frankreich unter Macron entsteht in Deutschland eine starke sozialliberale Partei, die Tortendiagramme verschieben sich, Politiker*innen jeglicher Couleur wechseln das Lager.

Kanzlertheater  ist der erste Teil einer Roman-Trilogie. Band II erscheint in Kürze.

Jörg Liemann veröffentlichte Erzählungen, Romane und Sachbücher, er ist Herausgeber mehrerer Anthologien. In Berlin studierte er Politologie und lehrte Staatsrecht, Politik und Global Governance.

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Bar Codes – Roman einer Bar

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Kurzgeschichten aus 200 Jahren einer fiktiven Berliner Bar

Gemeinsam mit Jörg Breitenfeld publizierte Jörg Liemann bereits das großformatige Sachbuch Steven Spielberg – Tiefenscharfe Analysen. Erstmals legen die beiden Autoren nun ein gemeinsames literarisches Werk vor.

Menschen, Cocktails, Schicksale: Alles kommt zusammen in der fiktiven Komet Bar, gelegen im Schnittpunkt der Berliner Bezirke Wedding und Prenzlauer Berg: In den 200 Jahren zwischen 1899 und 2099 wechseln die Namen über der Tür, die Persönlichkeiten vor und hinter dem Tresen, die politischen Systeme. Von den flüchtigen Momenten wie von den Dingen, die das Leben der Einzelnen überdauern, erzählen die Geschichten dieses Buches. Sie verdichten sich zum Roman einer Bar.

Cocktail-Fans erleben den Wandel von Mixgetränken und Barkultur. Der Anhang liefert Hinweise zu den servierten Drinks. Aber auch ohne Alkohol ist der 430-Seiten starke Band berauschend.

Viel mehr zum Buch unter der Website zum Buch: Bar Codes

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HilfReich

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Theaterstück von Verena Busche und Jörg Liemann

Das Autoren-Duo Busche/Liemann legte bereits das Theaterprojekt Gesinnungshemmer und den Film Die Schriftstellerin vor. Nun erscheint erstmals in gedruckter Form ihr erstes Stück HilfReich in der Originalversion von 2014. Zum besseren Leseverständnis sind ausführliche Regieanweisungen beigegeben, der Text wird ergänzt durch Anmerkungen zum Inhalt und Inszenierungs-Hinweise.

Hans ist Dienstreisen-Nomade. Er wird konfrontiert mit einem Phänomen namens HilfReich, einemrätselhaft charismatischen Wesen. Zunehmend provoziert und lockt HilfReich, redet aber selten Klartext. Hans kann nie sicher sein, ob er einem Engel, einem Agenten oder einer virtuellen Intelligenz gegenüber steht, möglicherweise gar einer alternativen Inkarnation seiner geliebten Frau Lore. Hans begibt sich in HilfReichs Hände, ohne die Mechanismen begriffen zu haben.

Das existenzielle Ringen des Menschen im medialen Umfeld: Man sucht Hilfe im Netz, nicht bei realen Personen. Dadurch nimmt das Netz die Funktion eines Beraters ein, de facto zeigt es einem jedoch nur die eigene Verlorenheit auf, denn es bleibt unberechenbar und undurchschaubar, es beeinflusst unsere Wahrnehmung.

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Feuer über Berlin

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Neuauflage des Krimi-Klassikers im Verlag dotbooks – als eBook

In Feuer über Berlin ermittelt der Berliner Kommissar und Telefonseelsorger Kai Sternenberg zum ersten Mal. Kenntnisse der Berliner Geschichte sind es, die helfen, den Fall aufzuklären. Dieser Krimi erschien bereits 2011 als Taschenbuch im Goldmann-Verlag unter dem Titel Flammenopfer. Als eBook veröffentlichte ihn 2018 erstmals der Verlag dotbooks unter dem Titel Sternenberg und die Spur der Flammen.

Die Reihe um Kai Sternenberg wird 2020/21 um vier neue Bände (Taschenbücher) erweitert.

Feuer über Berlin bestellen unter: dotbooks

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Schreiben entsteht aus dem Nicht-Schreiben

Dietz Tentschert ist ein erfolgreicher Schriftsteller. Doch eine Tournee durch Deutschland, bei der er aus seinen Krimis liest, bricht er ab. Offizieller Grund: der Tod seines Vaters. In diesem Moment steigen wir in die Geschichte ein – und spüren, dass noch etwas anderes hinter dem Ausstieg des Bestseller-Autors stecken muss.

Was geschieht in dem Moment, in dem der Schriftsteller nicht mehr schreibt? Will er überhaupt noch schreiben? Anderes? Literarischeres? Mit seiner Frau Zandra reist Dietz Tentschert nach Portugal, wo die Literaturagentin Bele dem Paar ein angenehmes Domizil vermittelt. Dort entspinnt sich die Dreiecksgeschichte schreibender Menschen, in der alle gerade ihr Leben und ihre Rolle verändern: Zandra, selbst ehemalige Autorin, wird Schreibtrainerin. Bele verfolgt in Portugal ebenfalls eigene Ambitionen, anstatt Geburtshelferin für Dietz‘ Bücher zu sein.

Den Moment des abgebrochenen Krimi-Produzierens gestaltet Jörg Liemann jedoch nicht als Vakuum, sondern als vielstimmigen Chor, als literarische Collage: Dietz‘ Vater erhält postum eine Stimme durch sein ungelenkes Tagebuch, Zandra memoriert ebenfalls ihre Gedanken, Dietz hält Werksnotizen fest, Briefe und Berichte ergänzen die textliche Vielfalt.

Schreiben entsteht aus dem Nicht-Schreiben. Das wissen die Wenigsten. Aber hier können wir eine Ahnung davon bekommen.

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Die Schriftstellerin – Das Tagebuch zum Filmprojekt

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Die Schriftstellerin ist ein Spielfilm von Verena Busche, Jörg Liemann und Bastian Lorig aus dem Jahr 2019.

Jörg Liemann veröffentlicht nun sein persönliches Tagebuch über das Filmemachen.

Faszination Film. Wie fühlt sich das an: Einen Film drehen, beinahe ohne Budget, aber mit einem unglaublich engagierten und professionellen Team? Das Filmtagebuch dokumentiert das Projekt aus der subjektiven Sicht des Insiders – von der ersten Idee bis zum Screening vor Publikum. Jörg Liemann drehte auch das gut einstündige Making-Of zu Die Schriftstellerin, mit dem Titel Behind the Pages.

Im Materialteil des vorliegenden Buches finden sich insbesondere die erste Ideenskizze sowie das überarbeitete Treatment, aber auch Fotos und der Nachspann. Zum Schluss kommen Cast & Crew noch einmal selbst zu Wort.

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Zeitschreiber 2018

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Erster Jahrgang eines einzigartigen Tagebuch-Projekts

Der Zeitschreiber ist eine auf zunächst drei Jahre angelegte Buchreihe, beginnend mit dem Jahr 2018. Schreibfreudige Zeitgenoss*innen – eingeladen von Herausgeber Jörg Liemann – reflektieren Erlebtes und Ersonnenes. Zum Monatsende wird die Chronisten-Schreibfeder weitergereicht, womit jedes Mal die Perspektive wechselt. Die Zeitschreiber*innen fühlen sich nicht verpflichtet, lediglich festzuhalten, was die Nachrichtenlage hergibt, sondern sie kommentieren subjektiv und berichten von Überlegungen und Erfahrungen aus ihrer eigenen Welt. Außerdem machen sie sich Gedanken über das Wesen des Tagebuchschreibens. Empfohlen sei der Zeitschreiber all jenen Leser*innen, die den Reiz von Tagebüchern schätzen und hier die ungewöhnliche Form eines kollektiven und dennoch individuellen Tagebuchs geboten bekommen. Eine Reise durch Köpfe und Herzen, aber auch an ganz reale Orte: zum Schwimmen in den Oslo-Fjord oder zum Roboter-Diener im Land von Donald Trump. Der Zeitschreiber bietet Gelegenheit, das Jahr 2018 Revue passieren zu lassen; mit den Jahren und Jahrzehnten werden die Erinnerungen an die großen Umschwünge wie an die persönlichen Beobachtungen flüchtiger Details immer wertvoller.

Mit Beiträgen von: Åsa Benteke Werner, Jörg Breitenfeld, Verena Busche, Jörg Liemann, Wolfgang Malischewski, Veronika Meyer, VauT, Henry Werner, Dagmar Wunderlich.

Band II, Zeitschreiber 2019, befindet sich in Vorbereitung.

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